Die Personzentrierte Psychotherapie
Personzentrierte Psychotherapie geht davon aus, dass Persönlichkeitsentwicklung durch personale Begegnung gefördert werden kann. Der Mensch wird als individuelle Persönlichkeit verstanden und ohne Vorbedingungen ernst genommen, so wie er gerade ist.
Der/die Therapeut*in begegnet seinem Gegenüber mit unbedingter Wertschätzung und und bringt sich selbst aufrichtig und authentisch in die therapeutische Beziehung ein. Er ist nicht Experte für die Probleme des/der anderen, sondern versteht sich als ein sich mitentwickelnder Partner, in einem Prozess der Begegnung von Person zu Person.
Personzentrierte Psychotherapie fußt auf der humanistischen Grundhaltung, dass jeder Person die Fähigkeit und Tendenz zur Selbstaktualisierung innewohnt. Der Mensch kann auf konstruktive Weise von seinen Ressourcen Gebrauch machen, um sich zu entfalten und seine Möglichkeiten voll auszuschöpfen. Er kann das eigene Leben und Zusammenleben in befriedigender Weise mitgestalten, indem er sich selbst immer genauer zu verstehen sucht und sich dem Fluss seines Erlebens mit immer weniger Abwehr öffnet.
Im sicheren Rahmen der Psychotherapie, können Menschen das Vertrauen in den Selbstwert, die eigenen Wahrnehmungen und Gefühle neu gewinnen und daraus Mut zum persönlichen Wachstum schöpfen.
Ziel des therapeutischen Prozesses ist das Entwickeln eines bewussten, flexiblen und realistischen Umganges mit sich selbst und anderen Menschen, wie in schwierigen Situationen.
Was sie noch wissen sollten
Was bedeutet Psychotherapeut in Ausbildung unter Supervision? Welche Grundbedingungen gibt es für die Psychotherapie? Wie verläuft eigentlich der Anfang eines gemeinsamen Prozesses und wie oft finden die Sitzungen statt?